Wie spricht man "Zixi" aus? Es wird ausgesprochen wie "Sie ßie".
Zixi Chen ist ein junger chinesischer Pianist mit Wohnsitz in Deutschland, dessen künstlerische Leistungen auf bedeutenden internationalen Wettbewerbsplattformen und Konzertbühnen breite Anerkennung gefunden haben. Er studiert derzeit an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Professor Arie Vardi. Seit 2010 studiert er bei Professor Minduo Li vom Shanghai Conservatory of Music und seit 2021 bei Professor Yunlin Yang.
Im Jahr 2026 gewann er den Ersten Preis beim 28. Internationalen Skrjabin-Klavierwettbewerb. 2025 erreichte er die zweite Runde des 19. Internationalen Chopin-Klavierwettbewerbs in Warschau. Darüber hinaus gewann er den Dritten Preis sowie den Preis für die beste klassische Sonate beim 33. Internationalen Klavierwettbewerb Ettore Pozzoli, den Ersten Preis sowie den Preis für die beste Nocturne-Interpretation beim Asia-Pacific International Chopin Piano Competition in Korea sowie weitere Preise bei internationalen Klavierwettbewerben in Spanien, dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Staaten und anderen Ländern.
Neben seinen Wettbewerbserfolgen ist Zixi Chen seit Langem auf internationalen Konzertbühnen aktiv. Er trat mit Orchestern wie dem Orchestra Sinfonica di Milano, der Manchester Camerata, dem Daegu Symphony Orchestra, dem Grosseto City Symphony Orchestra und dem Suzhou Symphony Orchestra auf und arbeitete mit Dirigenten wie Antoni Wit und Grigor Palikarov zusammen. Seine Konzertauftritte führten ihn in bedeutende Säle in Deutschland, Italien, Polen, Spanien, Frankreich, Korea, Singapur, dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Staaten, Hongkong und Festlandchina.
Sein Spiel zeichnet sich durch tiefgründige musikalische Ausdruckskraft, ein diszipliniertes Stilgefühl und eine reiche, fein nuancierte Klanggestaltung aus. Das Magazin *Piano Art* lobte seine Interpretationen als „kraftvoll und emotional reich, ein Erlebnis, das auch bei wiederholtem Hören bereichert“. Das offizielle Magazin des Fryderyk-Chopin-Instituts beschrieb ihn als einen Pianisten, der „den brillanten Stil im Blut“ habe, während das britische Magazin *Gramophone* hervorhob, er habe „ein selten beachtetes Werk in ein funkelndes Feuerwerk verwandelt … unangreifbar gemeistert“. Die legendäre Pianistin Martha Argerich bezeichnete ihn als „einen interessanten Pianisten und sensiblen Künstler“.